Personaldienstleister verkaufen.Mit einem M&A-Berater, der nur die Personalbranche begleitet.

Wenn Sie Ihre Zeitarbeitsfirma verkaufen oder eine Personalvermittlung, ein Payroll-Unternehmen oder einen Anbieter von Arbeitnehmerüberlassung abgeben möchten, zählt Branchenkenntnis mehr als ein allgemeines Käufernetzwerk. Exit in Flex begleitet ausschließlich Unternehmen der Personaldienstleistung, in den Niederlanden, Belgien und Deutschland. Wir wissen, welche Käufer suchen, wie sie rechnen und woran Transaktionen in der Due Diligence scheitern.

45+
Transaktionen unserer Partner
teils in früheren Funktionen, alle in der Personaldienstleistung
€300M+
Transaktionswert
in Transaktionen unserer Partner, zum Teil aus früheren Funktionen
6-9 Mon.
Dauer
vom Erstgespräch bis zum Closing, im Durchschnitt

Warum ein spezialisierter M&A-Berater?

Ein Unternehmensmakler ohne Branchenfokus schaut auf Umsatz und Gewinn. Käufer von Personaldienstleistern prüfen deutlich mehr. Wer diese Prüfung kennt, verhandelt aus einer stärkeren Position.

Ein Preis, der hält

Wir kennen die Käufer in der Personaldienstleistung und wissen, worauf sie in der Due Diligence achten. So wissen wir, wo sich Ihr Preis verteidigen lässt.

Gezielte Käuferansprache

Käufer registrieren sich bei uns mit einem Suchprofil: Segment, EBITDA-Bandbreite, Ticketgröße, Region und Zeitrahmen. Ihr anonymes Kurzprofil geht nur an Profile, die passen, nicht an eine Verteilerliste.

Nur Senior Partner

Jedes Mandat führt ein Partner, der die Branche von innen kennt. Keine Junioren an Ihren Unterlagen. Bewertung, Datenabfrage und Datenraum laufen über unsere eigene gesicherte Plattform.

Zeitarbeitsfirma verkaufen: wie der Wert ermittelt wird.

Käufer rechnen mit zwei Größen: dem bereinigten EBITDA und einem Multiple. Das Produkt ist der Unternehmenswert (Enterprise Value). Was Sie als Verkäufer tatsächlich erhalten, ist der Wert der Anteile. Den Weg dorthin beschreibt die Equity Bridge.

Bereinigen. Das ausgewiesene EBITDA wird um Posten korrigiert, die ein neuer Eigentümer so nicht weiterführt: ein Inhabergehalt über oder unter dem Marktniveau, einmalige Kosten, private Ausgaben über das Unternehmen und nicht betriebliche Posten. Jeder Euro, der zu Recht bereinigt wird, zählt mit dem Multiple. Bei einem Multiple von 5 bringt ein Euro Bereinigung fünf Euro Unternehmenswert.

Rechenbeispiel. Ein bereinigtes EBITDA von 500.000 Euro mal Multiple 5 ergibt einen Unternehmenswert von 2,5 Millionen Euro. In der Equity Bridge kommen die liquiden Mittel hinzu, die Schulden werden abgezogen, und eine Korrektur des Working Capitals wird addiert oder abgezogen. Das Ergebnis ist der Betrag, der Ihnen für Ihre Anteile zusteht.

Multiple. Die Höhe des Multiples spiegelt das Risiko, das ein Käufer sieht. Zur Orientierung aus dem niederländischen Flexmarkt: Dort liegt die Spanne typischerweise zwischen 3x und 7x EBITDA, je nach Größe: bis 0,5 Mio. EUR EBITDA meist 3x bis 5x, von 0,5 bis 2 Mio. EUR 4x bis 6x, darüber 5x bis 7x. Spezialisten mit Wachstum liegen am oberen Rand ihrer Größenklasse. Für Ihr Unternehmen ermitteln wir den Wert immer einzeln. Den Ausschlag geben unter anderem Kundenkonzentration, Abhängigkeit vom Inhaber, Vertragslaufzeiten, Marge pro Stunde, Fluktuation, der Anteil selbstständiger Kräfte, Spezialisierung, Größe, Wachstum, die Qualität der Buchhaltung und ein eigenständiges Managementteam. Methoden wie DCF ergänzen die Bewertung, der EBITDA-Multiple bleibt der Branchenstandard.

Mehr dazu lesen Sie auf unserer Seite zur Unternehmensbewertung. Eine erste Indikation liefert der kostenlose Wertcheck in etwa zwei Minuten. So funktioniert der Wertcheck.

Welche Käufer Personaldienstleister übernehmen.

Nicht jeder Käufer rechnet gleich, und nicht jeder passt zu Ihrem Unternehmen. Im niederländischen Flexmarkt sind sieben Käufertypen aktiv. Vier davon im Überblick:

Strategischer Käufer

Ein Wettbewerber oder Branchenunternehmen, das Kunden, Regionen oder Fachbereiche hinzukauft. Er kennt das Geschäft und rechnet mit Synergien.

Private Equity

Beteiligungsgesellschaften bauen Gruppen von Personaldienstleistern auf und zahlen für Größe, Wachstum und ein Management, das ohne den Inhaber funktioniert.

Family Office

Investiert langfristig in stabile Cashflows. Weniger Druck, das Unternehmen schnell weiterzuverkaufen, dafür ein Fokus auf Kontinuität.

Management-Buy-in (MBI)

Eine erfahrene Führungskraft, die selbst Unternehmer werden will und den Kauf mit externer Finanzierung darstellt.

Auch die Struktur des Kaufpreises ist Verhandlungssache: vollständige Zahlung beim Closing, ein Verkäuferdarlehen (typischerweise 10 bis 20 % des Kaufpreises), ein Earn-out, bei dem ein Teil vom künftigen Umsatz, EBITDA oder Kundenerhalt abhängt, oder bei Private Equity eine Rückbeteiligung, mit der Sie am späteren Verkauf der Gruppe teilhaben. Ein Teilverkauf als Mehrheits- oder Minderheitsbeteiligung kommt ebenfalls regelmäßig vor.

Käufer aus den Niederlanden und Belgien.

Sie führen einen Personaldienstleister in Deutschland und denken über einen Verkauf oder eine Nachfolge nach? Dann gibt es eine Käufergruppe, die viele Berater nicht im Blick haben: Unternehmer aus den Niederlanden und Belgien, die über die Grenze wachsen wollen. Sie kennen die Personaldienstleistung aus einem streng regulierten Markt, haben oft Kunden, die bereits in Deutschland tätig sind, und suchen ein Unternehmen mit Erlaubnis, Team und Namen.

Der Zeitpunkt spielt dabei eine Rolle. Der deutsche Zeitarbeitsmarkt liegt mit 669.000 Zeitarbeitnehmern im Juni 2025 auf dem niedrigsten Stand seit 2010, und laut Lünendonk sieht die Branche die Talsohle erreicht. Gerade in so einem Markt zählt jeder zusätzliche Interessent: Mehr Käufer am Tisch bedeutet mehr Spielraum bei Preis und Bedingungen.

Was ein Käufer aus dem Ausland prüft

  • Die Erlaubnis nach dem AÜG. Ist sie gültig, befristet oder unbefristet, und gibt es Auflagen? Beim Verkauf der Anteile bleibt die Erlaubnis beim Unternehmen.
  • Die Überlassungsverträge. Ist die Arbeitnehmerüberlassung vorab ausdrücklich bezeichnet und die Person konkretisiert?
  • Höchstüberlassungsdauer und Equal Pay. Sind die 18 Monate und die 9 Monate je Mitarbeitenden sauber dokumentiert?
  • Arbeitszeitkonten. Hohe Salden werden wie Schulden behandelt und beeinflussen den Kaufpreis.
  • Die Betriebsprüfung. Das Ergebnis der letzten Prüfung der Deutschen Rentenversicherung und offene Punkte.

Wer diese Punkte vor dem Verkauf in Ordnung bringt, verhandelt aus einer stärkeren Position. Das gehört bei uns zur Verkaufsvorbereitung.

Ihr Ansprechpartner für Deutschland

Ron van Oeveren, Partner bei Exit in Flex und seit 27 Jahren M&A-Berater in der Personaldienstleistung, ist Ihr Ansprechpartner für Deutschland. Wir haben viele Kontakte in Deutschland, den Niederlanden und Belgien und schalten schnell. Und wir vertreten in einer Transaktion immer nur eine Seite: Suchen wir im Auftrag eines Käufers, sagen wir Ihnen das von Anfang an offen.

Vertrauliches Gespräch mit Ron vereinbaren

Worauf Käufer in der Due Diligence achten.

In der Due Diligence prüft der Käufer Ihr Unternehmen finanziell, steuerlich, rechtlich und kommerziell. Bei Personaldienstleistern stehen einige Punkte immer weit oben:

  • Kundenkonzentration. Hängt ein großer Teil des Umsatzes an wenigen Kunden ohne Rahmenvertrag, sinkt das Multiple. Eine breite Kundenbasis und langfristige Vereinbarungen stützen den Preis.
  • Abhängigkeit vom Inhaber. Laufen alle wichtigen Kundenbeziehungen über Sie persönlich, kauft der Käufer vor allem Sie. Die Folge sind ein niedrigerer Preis, ein längerer Earn-out oder beides.
  • Verträge. Kundenverträge, Laufzeiten und Kündigungsregelungen sowie die Verträge mit internen Mitarbeitenden und externen Kräften.
  • Compliance und Tarifanwendung. Käufer prüfen, ob die Regeln der Arbeitnehmerüberlassung eingehalten und Tarifverträge korrekt angewendet werden. Offene Punkte führen hier schnell zu Garantien oder Abschlägen im Kaufvertrag.
  • Qualität der Zahlen. Saubere Buchhaltung, nachvollziehbare Margen pro Stunde und eine plausible Planung stärken Ihre Verhandlungsposition.

Bei niederländischen Unternehmen gehören außerdem die NEN 4400-1-Zertifizierung und die Zulassungspflicht nach dem Wtta ab 2027 dazu.

Wir prüfen diese Punkte mit Ihnen, bevor ein Käufer es tut, damit Sie Schwachstellen rechtzeitig beheben. Genau das ist die Verkaufsvorbereitung. Nach Einschätzung von Exit in Flex bringt sie im Durchschnitt 20 bis 30 % mehr Wert.

Der Ablauf in 7 Phasen.

Durchschnittlich 6 bis 9 Monate vom Erstgespräch bis zum Closing. Ihr eigener Aufwand liegt bei 50 bis 80 Stunden, verteilt über diesen Zeitraum.

1

Kennenlernen und Bewertung

Woche 1 bis 2. Wir lernen Ihr Unternehmen kennen, analysieren das EBITDA und erstellen eine indikative Bewertung. Passt es, halten wir die Zusammenarbeit schriftlich fest. Ihr Aufwand: 2 bis 3 Stunden.

2

Daten und Vorbereitung

Woche 2 bis 6. Wir bereinigen die Zahlen, erstellen ein anonymes Kurzprofil (Teaser) und ein Informationsmemorandum und legen gemeinsam das passende Käuferprofil fest. Ihr Aufwand: 8 bis 15 Stunden.

3

Marktansprache

Woche 6 bis 10. Der anonyme Teaser geht an passende Käufer. Erst nach einer unterzeichneten Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) erhalten sie das Informationsmemorandum. Ihr Aufwand: 2 bis 4 Stunden.

4

Käufer- und Managementgespräche

Woche 10 bis 16. Sie präsentieren Ihr Unternehmen den ernsthaften Interessenten. Wir bereiten jedes Gespräch mit Ihnen vor und sind dabei. Ihr Aufwand: 10 bis 20 Stunden.

5

Angebote und Absichtserklärung

Woche 16 bis 20. Käufer geben ein unverbindliches Angebot (NBO) ab. Wir vergleichen Preis, Struktur und Bedingungen und verhandeln die Absichtserklärung (LOI) mit dem Käufer Ihrer Wahl. Ihr Aufwand: 4 bis 8 Stunden.

6

Due Diligence

Woche 20 bis 28. Der Käufer prüft finanziell, steuerlich, rechtlich und kommerziell. Wir richten den Datenraum auf unserer Plattform ein und koordinieren die Fragen. Ihr Aufwand: 15 bis 25 Stunden.

7

Kaufvertrag und Closing

Woche 28 bis 36. Der Kaufvertrag (SPA) wird ausverhandelt, die Anteile gehen über und der Kaufpreis wird gezahlt. Ihr Aufwand: 3 bis 5 Stunden.

Nach dem Closing bleiben die meisten Verkäufer noch 6 bis 12 Monate eingebunden, um Kunden und Wissen zu übergeben.

Vertraulichkeit bis zum Schluss.

Die größte Sorge vieler Inhaber: Was, wenn Mitarbeitende, Kunden oder Wettbewerber vom Verkauf erfahren? Deshalb arbeiten wir so:

  • Käufer sehen zuerst ein anonymes Kurzprofil ohne Namen, Ort oder Kunden.
  • Weitere Informationen gibt es erst nach einer unterzeichneten Vertraulichkeitsvereinbarung und nur mit Ihrer Zustimmung.
  • Wir sprechen keine Verteilerliste an, sondern Käufer, die sich mit einem Suchprofil bei uns registriert haben.
  • Alle Unterlagen liegen in einem gesicherten Datenraum auf unserer eigenen Plattform, nicht in einem E-Mail-Postfach.
  • Ihr Team und Ihre Kunden erfahren es von Ihnen, zu dem Zeitpunkt, den Sie wählen.

Wer Sie begleitet.

Jedes Mandat wird von einem Partner getragen, der die Branche aus eigener Erfahrung kennt.

Robbert Jan de Rooij, Partner bei Exit in Flex

Robbert Jan de Rooij

War Mitinhaber eines Zeitarbeitsunternehmens und hat die Freelancer-Plattform ZZP365 selbst verkauft. Schwerpunkte: Verhandlung und Integration nach der Übernahme.

+31 40 798 8781
Termin mit Robbert Jan vereinbaren
Stef Kanen, Partner bei Exit in Flex

Stef Kanen

Niederländischer Wirtschaftsprüfer (Registeraccountant) aus der M&A-Praxis von EY, danach CFO-Positionen und ein eigener Exit. Hat unter anderem einen Exit von 100 Millionen Euro begleitet.

+31 40 798 8782
Ron van Oeveren, Partner bei Exit in Flex

Ron van Oeveren

Seit 27 Jahren M&A-Berater, bei Beratungshäusern, einer Bank und im eigenen Unternehmen. Zahlreiche Transaktionen im HR-Dienstleistungssektor. Partner seit September 2026.

+31 40 798 8783
Termin mit Ron vereinbaren

Was die Begleitung kostet.

Das Erstgespräch und der Wertcheck sind kostenlos und unverbindlich. Entscheiden wir uns gemeinsam für ein Mandat, vereinbaren wir die Vergütung vorab und schriftlich, abgestimmt auf Größe und Komplexität Ihres Unternehmens. Der überwiegende Teil ist erfolgsabhängig. Wir verdienen also vor allem, wenn Ihre Transaktion zustande kommt.

M&A Personaldienstleistung: häufige Fragen.

Ja. Unternehmer aus den Niederlanden und Belgien suchen gezielt Personaldienstleister in Deutschland, um über die Grenze zu wachsen. Beim Verkauf der Anteile bleibt Ihre Erlaubnis nach dem AÜG beim Unternehmen. Ron van Oeveren ist unser Ansprechpartner für Deutschland; ein erstes Gespräch ist kostenlos und vertraulich.

Bereinigtes EBITDA mal Multiple ergibt den Unternehmenswert. Über die Equity Bridge (plus liquide Mittel, minus Schulden, plus oder minus Working-Capital-Korrektur) kommen Sie zum Wert Ihrer Anteile. Im niederländischen Flexmarkt liegen die Multiples typischerweise zwischen 3x und 7x EBITDA, je nach Größe. Eine erste Indikation für Ihr Unternehmen gibt der kostenlose Wertcheck von Exit in Flex.

Im Durchschnitt 6 bis 9 Monate vom Erstgespräch bis zum Closing, in sieben Phasen. Die Due Diligence ist meist die längste Phase. Ihr eigener Aufwand liegt bei 50 bis 80 Stunden. Ist Ihr Unternehmen noch nicht verkaufsbereit, sollten Sie mit der Vorbereitung früher beginnen.

Er kennt die Werttreiber der Branche, die aktiven Käufer und die Schwerpunkte der Due Diligence. So weiß er, wo sich Ihr Preis verteidigen lässt. Unsere Partner haben gemeinsam über 45 Transaktionen begleitet, teils in früheren Funktionen, alle in der Personaldienstleistung.

Das Erstgespräch und der Wertcheck sind kostenlos. Die Vergütung für ein Mandat vereinbaren wir vorab und schriftlich, abgestimmt auf Größe und Komplexität Ihres Unternehmens. Der überwiegende Teil ist erfolgsabhängig.

Ja. Käufer sehen zuerst ein anonymes Kurzprofil ohne Namen oder Kunden. Weitere Informationen erhalten sie erst nach einer unterzeichneten Vertraulichkeitsvereinbarung und mit Ihrer Zustimmung, über einen gesicherten Datenraum. Ihr Team und Ihre Kunden informieren Sie selbst, zu dem Zeitpunkt, den Sie wählen.

Ja. Ein Teilverkauf als Mehrheits- oder Minderheitsbeteiligung kommt in der Branche regelmäßig vor. Bei Private Equity ist zudem eine Rückbeteiligung möglich: Sie reinvestieren einen Teil des Erlöses und sind am späteren Verkauf der Gruppe beteiligt. Wir beraten Sie zur passenden Struktur.

Ja. Exit in Flex ist in den Niederlanden, Belgien und Deutschland tätig und begleitet ausschließlich Unternehmen der Personaldienstleistung: Zeitarbeit und Arbeitnehmerüberlassung, Personalvermittlung, Payroll und HR-Tech. Unser Büro liegt in Eindhoven. Für steuerliche und rechtliche Fragen empfehlen wir, Ihren Steuerberater und Rechtsanwalt frühzeitig einzubeziehen.

In zwei Minuten wissen, wo Sie stehen

Der kostenlose Wertcheck auf unserer Plattform fragt vierzehn branchenspezifische Angaben ab und zeigt Bandbreite, Multiple und Herleitung sofort am Bildschirm. Für das Ergebnis brauchen Sie keine E-Mail-Adresse.

Bereit für den nächsten Schritt?

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch über Wert und Zeitpunkt Ihres Verkaufs.

Erstgespräch vereinbaren +31 40 798 8318